Als Student Geld verdienen geht easy – Österreich 2026

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Zuletzt aktualisiert: Jänner 2026

Als Lukas im dritten Semester Wirtschaftsinformatik in Wien anfing, seine Finanzen durchzurechnen, wurde ihm mulmig. 950 Euro Miete für sein WG-Zimmer, Semesterbeitrag, Lebensmittel, Öffi-Ticket, das gelegentliche Bier mit Freunden – und plötzlich war sein Budget jeden Monat am 20. aufgebraucht. Die Familienbeihilfe seiner Eltern half, aber sie reichte hinten und vorne nicht.

Heute, zwei Jahre später, verdient Lukas 600 bis 800 Euro monatlich neben seinem Vollzeitstudium. Er hat seine Prüfungen im Griff, seine Eltern bekommen weiterhin Familienbeihilfe, und zum ersten Mal seit Studienbeginn kann er sich ein Wochenende in den Bergen leisten, ohne drei Wochen vorher zu sparen.

Der Schlüssel war nicht, einen bestimmten „geheimen“ Nebenjob zu finden. Es war das Verstehen der Spielregeln – welche Grenzen gelten, welche Jobs zur Lebenssituation passen, und wie man Studium und Arbeit so verbindet, dass beides funktioniert.

Genau darum geht es in diesem Guide.

Die Zahlen, die du kennen musst

Bevor du dich auf Jobsuche machst, solltest du drei Grenzen im Kopf haben. Sie entscheiden darüber, ob du Beihilfen verlierst, Sozialversicherung nachzahlen musst oder plötzlich Steuern zahlst.

Die Geringfügigkeitsgrenze: 551,10 Euro/Monat

Das ist die magische Zahl für alle, die unkompliziert dazuverdienen wollen. Verdienst du monatlich weniger als 551,10 Euro brutto, zahlst du keine Sozialversicherungsbeiträge und keine Lohnsteuer. Brutto gleich netto. Was du verdienst, landet auf deinem Konto.

Der Haken: Du bist dann auch nicht automatisch krankenversichert. Dafür gibt es zwei Lösungen. Entweder bist du bei deinen Eltern mitversichert (möglich bis zum 27. Lebensjahr, solange du studierst und gewisse Bedingungen erfüllst). Oder du schließt eine Selbstversicherung bei der ÖGK ab – als Student für günstige 78,84 Euro pro Monat (Stand 2026).

Die Zuverdienstgrenze für Familienbeihilfe: 17.212 Euro/Jahr

Ab dem Kalenderjahr, in dem du 20 wirst, dürfen deine zu versteuernden Einkünfte diesen Betrag nicht überschreiten, sonst verlieren deine Eltern anteilig die Familienbeihilfe. Wichtig: Hier zählt das Jahresbrutto ohne 13. und 14. Gehalt. Die gute Nachricht seit 2025 – diese Grenze wird jährlich an die Inflation angepasst.

Überschreitest du die Grenze, musst du nicht die gesamte Familienbeihilfe zurückzahlen, sondern nur den Betrag, um den du drüber liegst. Trotzdem: Aufpassen lohnt sich.

Die Steuergrenze: 13.308 Euro/Jahr

Erst ab einem Jahreseinkommen von 13.308 Euro (als Arbeitnehmer sogar erst ab 14.517 Euro durch Absetzbeträge) zahlst du überhaupt Einkommensteuer. Darunter bist du steuerfrei. Selbst wenn Lohnsteuer abgezogen wurde, holst du dir diese über die Arbeitnehmerveranlagung zurück.

Was heißt das konkret?

Wenn du geringfügig arbeitest (unter 551,10 Euro/Monat), bist du automatisch unter allen Grenzen. Das ist der sicherste Weg. Verdienst du mehr, musst du rechnen – aber auch das ist machbar, solange du die Jahresgrenzen im Blick behältst.

Die besten Jobs für Studierende – ehrlich bewertet

Nicht jeder Studentenjob passt zu jeder Lebenssituation. Was für eine Erstsemestrige mit flexiblem Stundenplan perfekt ist, kann für einen Masterstudenten mit Nebenfachpflicht und Praktikumssemester zum Albtraum werden. Hier eine ehrliche Einschätzung der gängigsten Optionen.

Gastronomie & Service

Kellnern ist der Klassiker unter den Studentenjobs, und das aus gutem Grund. Die Jobs sind zahlreich, die Einstiegshürden niedrig, und das Trinkgeld macht den Unterschied.

Was du realistisch verdienen kannst: Der Kollektivvertrag für Gastronomie in Wien sieht für Hilfskräfte im Service etwa 11 Euro brutto pro Stunde vor. Mit Trinkgeld – und das ist in Österreich üblich – landest du eher bei 13 bis 16 Euro effektiv. In gehobenen Restaurants oder bei Events kann das noch höher sein. Viele Studierende berichten von 30 bis 50 Euro Trinkgeld pro Schicht zusätzlich zum Grundlohn.

Der Haken: Du arbeitest, wenn andere feiern. Wochenenden, Abende, Feiertage. Das verträgt sich nicht mit jedem Studium und nicht mit jedem Sozialleben. Und körperlich ist der Job anspruchsvoller, als er aussieht – nach einer Acht-Stunden-Schicht auf den Beinen wirst du das merken.

Für wen es passt: Wenn du abends und am Wochenende Zeit hast, gut mit Stress umgehen kannst und den Kontakt mit Menschen magst. Nicht ideal während der Prüfungsphase.

Nachhilfe geben

Wenn du in einem Fach wirklich gut bist, ist Nachhilfe einer der bestbezahlten Studentenjobs überhaupt. Und einer der flexibelsten.

Was du realistisch verdienen kannst: Als Student mit soliden Fachkenntnissen sind 15 bis 25 Euro pro Stunde realistisch. Bei Uni-Niveau (Statistik für BWLer, Mathe für Ingenieure) auch mehr. Private Nachhilfe bringt mehr als Nachhilfeinstitute, die oft nur 10 bis 13 Euro zahlen – allerdings musst du deine Schüler selbst finden.

Bei zwei Schülern mit je zwei Stunden pro Woche kommst du auf 160 bis 200 Euro monatlich für etwa 20 Stunden Arbeit im Monat. Das ist ein Stundenlohn, mit dem kaum ein anderer Studentenjob mithalten kann.

Der Haken: Du musst Schüler finden, und das kostet am Anfang Zeit. Außerdem: Vor- und Nachbereitung werden selten bezahlt, und Absagen kurz vor dem Termin sind frustrierend.

Für wen es passt: Wenn du geduldig erklären kannst, selbst gut im Stoff bist und flexible Zeitfenster hast. Besonders lukrativ für Lehramtsstudierende – du wirst dafür später sogar bezahlt.

Wo du Schüler findest: Schwarze Bretter an der Uni, Facebook-Gruppen deiner Stadt, Mundpropaganda im Bekanntenkreis. Und auf Lokali – hier suchen Eltern und Schüler aus deiner Nachbarschaft direkt nach Nachhilfe.

Einzelhandel & Verkauf

Der zweite große Klassiker. Supermärkte, Modeketten, Elektronikgeschäfte – überall werden Aushilfen gesucht.

Was du realistisch verdienen kannst: Die Kollektivverträge im Handel liegen je nach Branche bei 10 bis 12 Euro brutto pro Stunde für ungelernte Kräfte. Mit Samstags- und Abendzuschlägen etwas mehr. Bei einer geringfügigen Beschäftigung mit etwa 10 Stunden pro Woche kommst du auf 400 bis 500 Euro monatlich.

Der Haken: Die Arbeitszeiten richten sich nach den Ladenöffnungszeiten, nicht nach deinem Stundenplan. Samstag ist Pflicht. Und die Arbeit ist oft monoton – Regale einräumen, Kasse, Regale einräumen.

Für wen es passt: Wenn du verlässliche, planbare Arbeitszeiten brauchst und mit Routine umgehen kannst. Gut für das erste Semester, wenn du noch nicht weißt, wie dein Studium läuft.

Promotion & Events

Flyerverteilen, Messe-Hostess, Produktpromotion – die Eventbranche sucht ständig nach flexiblen Kräften.

Was du realistisch verdienen kannst: Promojobs zahlen oft 10 bis 14 Euro pro Stunde, bei speziellen Events oder wenn Fremdsprachenkenntnisse gefragt sind auch mehr. Der Vorteil: Du arbeitest oft nur ein paar Tage am Stück und hast dann wieder frei.

Der Haken: Die Jobs sind unregelmäßig. Du kannst nicht planen, wann der nächste Auftrag kommt. Und manche Agenturen zahlen erst Wochen später. Außerdem: Bei schlechtem Wetter draußen Flyer verteilen ist genau so unangenehm, wie es klingt.

Für wen es passt: Als Ergänzung zu anderen Einkommensquellen oder für intensive Verdienstphasen in den Semesterferien. Nicht als alleinige Einkommensquelle.

Büro- und Werkstudentenjobs

Der Königsweg für alle, die Berufserfahrung sammeln wollen. Werkstudentenstellen bei Unternehmen bieten fachnahe Arbeit, oft mit Übernahmeperspektive nach dem Studium.

Was du realistisch verdienen kannst: Je nach Branche und Qualifikation 12 bis 18 Euro pro Stunde. In der IT, bei Beratungen oder in der Pharmabranche auch mehr. Bei 20 Stunden pro Woche (das typische Werkstudenten-Limit) sind das 1.000 bis 1.500 Euro monatlich – deutlich über der Geringfügigkeitsgrenze, aber auch mit mehr Aufwand.

Der Haken: 20 Stunden pro Woche neben einem Vollzeitstudium sind viel. Du wirst länger studieren oder weniger Freizeit haben – wahrscheinlich beides. Und die Jobs sind kompetitiver als Kellner-Stellen.

Für wen es passt: Ab dem dritten oder vierten Semester, wenn du weißt, was du willst, und bereit bist, dein Studium eventuell etwas zu strecken. Besonders sinnvoll, wenn der Job zu deinem Studienfach passt.

Jobs an der Uni

Tutorenstellen, studentische Hilfskräfte, Bibliotheksarbeit – die Uni selbst ist ein Arbeitgeber.

Was du realistisch verdienen kannst: Studentische Mitarbeiter an Universitäten erhalten nach Kollektivvertrag etwa 1.350 Euro brutto bei 20 Stunden pro Woche. Tutorenstellen sind oft etwas niedriger angesetzt, dafür inhaltlich nah an deinem Studium.

Der Haken: Die Stellen sind begehrt und werden oft über persönliche Kontakte vergeben. Du musst dich früh darum kümmern und gute Noten in den relevanten Fächern haben.

Für wen es passt: Wenn du an einer akademischen Karriere interessiert bist oder einfach gerne im Uni-Umfeld bleibst. Die Arbeitszeiten lassen sich oft gut mit Vorlesungen verbinden.

Lokale Dienstleistungen in deiner Nachbarschaft

Manchmal sind die besten Jobs nicht auf Jobportalen zu finden, sondern direkt nebenan. Umzugshilfe, Einkäufe erledigen, Möbel aufbauen, Gartenarbeit, Haustierbetreuung, Seniorenbegleitung – in jeder Nachbarschaft gibt es Menschen, die Unterstützung suchen.

Was du realistisch verdienen kannst: Je nach Tätigkeit 12 bis 20 Euro pro Stunde, oft bar auf die Hand. Umzugshilfe am Wochenende kann 100 bis 150 Euro für einen Tag bringen. Regelmäßige Hundespaziergänge 50 bis 100 Euro pro Woche.

Der Haken: Du musst selbst aktiv werden und dich bekannt machen. Die Aufträge kommen nicht automatisch.

Für wen es passt: Wenn du maximale Flexibilität brauchst und kein Problem damit hast, verschiedene Dinge zu tun. Ideal kombinierbar mit anderen Jobs.

Auf Lokali findest du genau solche Aufträge aus deiner Umgebung – von Leuten, die konkret Hilfe suchen und bereit sind, fair zu bezahlen.

Das Geringfügigkeits-Modell: Sicherheit zuerst

Für die meisten Studierenden ist die geringfügige Beschäftigung der sinnvollste Weg. Die Rechnung ist einfach: Unter 551,10 Euro monatlich zahlst du keine Sozialversicherung und keine Steuern. Du bleibst unter der Familienbeihilfe-Grenze. Alles bleibt übersichtlich.

Ein typisches Beispiel:

Lisa studiert Publizistik in Wien, viertes Semester. Sie arbeitet samstags vier Stunden in einem Café (48 Euro brutto) und gibt einer Schülerin zwei Stunden Nachhilfe pro Woche (80 Euro). Dazu nimmt sie ein- bis zweimal im Monat einen Auftrag über Lokali an – mal Umzugshilfe, mal Hundesitting, insgesamt etwa 100 Euro.

Ihr monatliches Einkommen: ungefähr 420 Euro, alles netto.

Sie ist über ihre Eltern krankenversichert, die Familienbeihilfe fließt weiter, und sie hat immer noch Zeit für Prüfungen und Freunde. Wenn in der Prüfungsphase weniger Zeit ist, nimmt sie einfach weniger Lokali-Aufträge an.

Was du bei mehreren geringfügigen Jobs beachten musst:

Wenn du bei zwei oder mehr Arbeitgebern geringfügig angestellt bist und die Summe deiner Einkommen die 551,10-Euro-Grenze überschreitet, wirst du für alle Einkommen sozialversicherungspflichtig. Das bedeutet nicht, dass du illegal gehandelt hast – aber am Jahresende kommt eine Nachzahlung an die ÖGK. Bei 700 Euro Gesamteinkommen wären das etwa 14% Sozialversicherungsbeiträge, also knapp 100 Euro. Nicht dramatisch, aber wichtig zu wissen.

Mehr verdienen: Wenn 550 Euro nicht reichen

Manchmal braucht man einfach mehr. Die Miete ist zu hoch, das BAföG reicht nicht, oder du willst dir etwas Größeres leisten. Dann musst du über die Geringfügigkeit hinausdenken – aber klug.

Das Werkstudenten-Modell

Als Werkstudent arbeitest du typischerweise 15 bis 20 Stunden pro Woche bei einem Unternehmen. Du bist voll sozialversichert (also kranken- und pensionsversichert), zahlst aber als Student reduzierte Beiträge. Bei 1.000 Euro brutto monatlich bleiben etwa 850 bis 870 Euro netto übrig.

Der Vorteil: Regelmäßiges Einkommen, Berufserfahrung, oft Kontakte für den späteren Berufseinstieg.

Der Preis: Dein Studium wird langsamer, dein Sozialleben kleiner. Das ist ein echter Trade-off, den du bewusst eingehen solltest.

Das Kombi-Modell

Eine geringfügige Anstellung plus flexible Zusatzeinnahmen aus Nachhilfe oder lokalen Dienstleistungen. So hast du eine verlässliche Basis und kannst je nach Bedarf und Zeit aufstocken.

Beispiel: 400 Euro vom geringfügigen Job, 150 Euro aus Nachhilfe, gelegentlich 100 Euro von Lokali-Aufträgen. In guten Monaten 650 Euro, in Prüfungsphasen 400 Euro – ohne dass du kündigen musst.

Das Semesterferien-Modell

In den Semesterferien gilt die 20-Stunden-Grenze nicht. Du kannst Vollzeit arbeiten, ohne deinen Studentenstatus zu gefährden. Viele Studierende nutzen das, um in zwei Monaten Sommerferien 3.000 bis 4.000 Euro zu verdienen – genug für ein halbes Jahr Mietzuschuss.

Beliebte Ferialjobs: Produktionshilfe in Fabriken, Servicekraft bei Festivals, Lagerarbeit, Ferienbetreuung für Kinder. Die Bezahlung ist oft überdurchschnittlich, weil Unternehmen wissen, dass sie nur kurz auf dich zählen können.

Die größten Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Familienbeihilfe-Grenze ignorieren

Die 17.212-Euro-Grenze gilt pro Kalenderjahr. Wenn du in den Sommerferien Vollzeit arbeitest und dann das ganze Jahr geringfügig, kann es knapp werden. Rechne vorher durch, nicht hinterher.

Fehler 2: Krankenversicherung vergessen

Geringfügig Beschäftigte sind nicht automatisch krankenversichert. Kläre ab, ob du bei deinen Eltern mitversichert bist. Falls nicht: Selbstversicherung für Studierende bei der ÖGK. Das kostet 78,84 Euro im Monat (Stand 2026), ist aber günstiger als jede private Krankenversicherung und jede Arztrechnung.

Fehler 3: Studienfortschritt vernachlässigen

Für die Familienbeihilfe musst du einen gewissen Studienfortschritt nachweisen – im ersten Studienjahr mindestens 16 ECTS. Wer zu viel arbeitet und zu wenig studiert, verliert nicht nur Zeit, sondern möglicherweise auch die Beihilfe.

Fehler 4: Schwarzarbeit

„Kannst du nicht einfach ohne Rechnung kommen?“ – diesen Satz wirst du hören. Klingt verlockend, ist aber riskant. Du bist nicht unfallversichert, hast keine Arbeitnehmerrechte, und wenn es auffliegt, wird es teuer. Die legalen Möglichkeiten sind in Österreich gut genug – nutz sie.

Fehler 5: Zu hohe Ansprüche am Anfang

Der perfekte Job – gut bezahlt, flexibel, fachlich relevant, nette Kollegen – existiert selten. Fang mit dem an, was du kriegst. Erfahrung und Kontakte öffnen Türen für bessere Jobs später.

So findest du deinen ersten Studentenjob

Nutze dein Netzwerk

Frag Kommilitonen, wo sie arbeiten. Frag Familie und Freunde. Die besten Jobs werden oft nie ausgeschrieben.

Schwarze Bretter, online und offline

An der Uni, in der Mensa, in Facebook-Gruppen deines Studiengangs. Viele lokale Unternehmen suchen hier gezielt nach Studierenden.

Jobportale für Studierende

StudentJob, karriere.at, Unijobs – hier findest du viele Angebote speziell für Studierende. Filter nach deiner Stadt und verfügbaren Stunden.

Initiativbewerbung

Du würdest gerne im Buchladen um die Ecke arbeiten? Geh hin und frag. Kleine Unternehmen schreiben Stellen oft nicht aus, freuen sich aber über Initiative.

Lokale Plattformen

Auf Lokali findest du Aufträge aus deiner direkten Umgebung. Keine komplizierte Bewerbung, keine langen Wartezeiten – du siehst, was gebraucht wird, und meldest dich. Das ist besonders praktisch, wenn du flexible Zusatzeinnahmen suchst.

Deine Situation, dein Weg

Am Ende gibt es nicht den einen richtigen Studentenjob. Es gibt den Job, der zu deiner Situation passt.

Im ersten Semester, wenn du noch nicht weißt, wie viel Zeit das Studium wirklich frisst? Fang geringfügig an, mit flexiblen Stunden.

Im dritten Semester mit klarem Berufsziel? Such dir einen Werkstudentenjob in deiner Branche, auch wenn du dafür länger studierst.

Kurz vor dem Abschluss, mit Abschlussarbeit und Prüfungsstress? Reduzier auf Nachhilfe und gelegentliche Aufträge, die du selbst einteilen kannst.

Und wenn die Miete einfach zu hoch ist? Nutze die Semesterferien für intensive Arbeit, lebe im Semester sparsamer.

Was auch immer du tust: Behalte die Grenzen im Blick, versicher dich ordentlich, und vergiss nicht, warum du studierst. Das Studium bleibt der Hauptjob. Alles andere ist Unterstützung auf dem Weg dorthin.

Fazit: Dein erster Schritt

Lukas, von dem ich am Anfang erzählt habe, hat seinen Weg gefunden. Er kombiniert einen geringfügigen Job in einem IT-Startup (lernt dabei was für sein Studium) mit Nachhilfe in Programmieren (gut bezahlt) und nimmt gelegentlich Aufträge über Lokali an (wenn Zeit ist).

Sein Tipp: „Fang einfach an. Der erste Job muss nicht perfekt sein. Aber er bringt dir Erfahrung, Kontakte und ein bisschen Geld. Alles andere entwickelt sich.“

Der beste Zeitpunkt, um anzufangen, war gestern. Der zweitbeste ist heute.

Bereit loszulegen? Auf Lokali findest du flexible Aufträge aus deiner Nachbarschaft – von Nachhilfe bis Umzugshilfe, von Gartenarbeit bis Einkaufshilfe. Ohne komplizierte Bewerbung, ohne feste Stunden. Einfach anmelden, Aufträge durchstöbern, loslegen.

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Für Fragen zu Sozialversicherung und Steuern wende dich an die ÖGK, das Finanzamt oder die Arbeiterkammer.

Quellen: