Mit Nachhilfe Geld verdienen: So findest du Schüler
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Mit Nachhilfe Geld zu verdienen ist einer der unkompliziertesten Nebenverdienste überhaupt: Du gibst dein Wissen in einem Fach weiter, das du sicher beherrschst, und verdienst je nach Fach, Niveau und Region meist zwischen 15 und 30 Euro pro Stunde. Du brauchst kein Lehramtsstudium, keine teure Ausrüstung und keinen festen Arbeitsvertrag.
Wichtig ist nur, dass du den Stoff wirklich verstehst und ihn verständlich erklären kannst. Schüler, Studierende, Quereinsteiger und sogar Eltern, die ihr Schulwissen aufgefrischt haben, geben erfolgreich Nachhilfe.
In diesem Ratgeber erfährst du, wer Nachhilfe geben kann, welche Fächer am meisten gefragt sind, was realistische Stundensätze sind, wie du dich zwischen Online und Vor-Ort entscheidest und wie du über ein lokales Angebot auf Lokali schnell die ersten Schüler in deiner Nähe findest.
Wer kann Nachhilfe geben?
Nachhilfe geben kann grundsätzlich jeder, der ein Fach sicher beherrscht und es geduldig erklären kann. Du musst kein Lehrer sein. Oberstufenschüler helfen oft jueeren Schülern, Studierende geben Nachhilfe im Studienfach, und Berufstätige bringen Praxiswissen in Sprachen, Buchhaltung oder IT mit.
Entscheidend sind drei Dinge: fachliche Sicherheit, die Fähigkeit komplizierte Dinge einfach zu erklären, und Geduld. Ein guter Test ist, ob du einer fremden Person in fünf Minuten ein Thema so erklären kannst, dass sie es danach selbst lösen kann.
Du brauchst für den Start keine Zertifikate. Wer aber einen Studiennachweis, ein gutes Maturazeugnis oder ein Sprachzertifikat vorweisen kann, schafft mehr Vertrauen bei Eltern und kann höhere Stundensätze verlangen.
Welche Fächer sind am meisten gefragt?
Die höchste Nachfrage gibt es traditionell in Mathematik. Mathe begleitet fast jede Schullaufbahn, viele tun sich schwer damit, und der Bedarf reicht von der Volksschule bis zur Matura und ins Studium hinein.
Stark gefragt sind außerdem Englisch und Deutsch, gefolgt von weiteren Naturwissenschaften wie Physik und Chemie. Bei älteren Schülern kommen Rechnungswesen, Statistik und Programmieren dazu. Auch Deutsch als Fremdsprache für neu Zugezogene ist ein wachsender Bereich.
Ein praktischer Tipp: Spezialisiere dich auf das, was du wirklich gut kannst, und nenne es konkret. Ein Angebot wie Mathe-Nachhilfe für die Oberstufe und Maturavorbereitung zieht mehr passende Anfragen an als ein vages Nachhilfe in allen Fächern.
Was sind realistische Stundensätze?
Als grobe Orientierung kannst du in Österreich je nach Fach, Niveau und Region meist mit 15 bis 30 Euro pro Stunde rechnen. Schüler-Nachhilfe in der Unterstufe liegt eher am unteren Ende, während Maturavorbereitung, Studienfächer oder gefragte Spezialthemen am oberen Ende oder darüber liegen.
Deinen Preis bestimmen vor allem dein Niveau und deine Qualifikation, das Niveau des Schülers, dein Wohnort und ob du online oder vor Ort unterrichtest. In Wien und größeren Städten sind die Sätze in der Regel höher als am Land.
Setze deinen Preis nicht zu niedrig an, nur um schnell Schüler zu bekommen. Ein fairer, klar begründeter Stundensatz signalisiert Qualität. Du kannst eine kostenlose oder vergünstigte Kennenlernstunde anbieten, um Vertrauen aufzubauen, ohne deinen regulären Preis zu drücken.
Online oder vor Ort unterrichten?
Beide Varianten haben klare Vorteile. Vor-Ort-Nachhilfe bei dir, beim Schüler zu Hause oder an einem neutralen Ort wie einer Bibliothek schafft eine persönliche Bindung, weniger Ablenkung und ist gerade bei jüngeren Kindern oft wirksamer. Dafür bist du räumlich auf deine Umgebung begrenzt und hast Anfahrtszeiten.
Online-Nachhilfe über Videocall mit geteiltem Bildschirm oder einem digitalen Whiteboard spart Wege, ist flexibel planbar und macht dich für Schüler überall erreichbar. Sie eignet sich besonders gut für ältere Schüler, Studierende und Sprachunterricht.
Viele kombinieren beides: lokal für jüngere Schüler aus der Nachbarschaft, online für alles Weitere. So nutzt du die Nähe in deiner Region und bleibst trotzdem flexibel.
Wie findest du Schüler in deiner Nähe?
Der schwierigste Teil ist meist nicht das Unterrichten, sondern die ersten Schüler zu finden. Klassische Wege sind Aushänge in Schulen, Universitäten und Supermärkten sowie Empfehlungen im Bekanntenkreis. Diese funktionieren, sind aber langsam und schwer planbar.
Deutlich schneller geht es über eine hyperlokale Plattform. Auf Lokali gibst du als Privatperson ein kostenloses Angebot auf, in dem du beschreibst, welches Fach du auf welchem Niveau unterrichtest, ob online oder vor Ort, und zu welchem Stundensatz. Familien und Schüler aus deiner direkten Umgebung finden dich dann über die Umkreissuche.
Umgekehrt schreiben auch viele Eltern und Schüler aktiv ein Gesuch, in dem sie Nachhilfe suchen. Du kannst diese Gesuche durchsehen und dich direkt melden, statt nur passiv auf Anfragen zu warten. Beide Wege zusammen füllen deinen Kalender spürbar schneller.
So machst du dein Angebot überzeugend
Ein gutes Nachhilfe-Angebot beantwortet die wichtigsten Fragen sofort. Nenne das Fach und das Niveau konkret, deine eigene Qualifikation oder Erfahrung, ob du online oder vor Ort unterrichtest, deinen Stundensatz und deine zeitliche Verfügbarkeit.
Schreibe in einfacher, freundlicher Sprache und vermeide leere Floskeln. Statt motivierter Nachhilfelehrer schreibst du besser, dass du seit zwei Jahren Mathe in der Oberstufe gibst und deine Schüler gezielt auf Schularbeiten und die Matura vorbereitest.
Reagiere schnell auf Anfragen und sei verlässlich bei Terminen. Zufriedene Familien empfehlen dich weiter, und gute Bewertungen bringen dir mit der Zeit ganz von selbst neue Schüler, ohne dass du ständig neu werben musst.
Steuern und Anmeldung: Was du wissen solltest
Sobald du regelmäßig mit Nachhilfe Geld verdienst, gilt das als Einkommen und kann steuerlich relevant werden. In Österreich gibt es Freigrenzen, bis zu denen geringe Zuverdienste oft unproblematisch sind, doch die genauen Beträge und Regeln ändern sich.
Wer also nur gelegentlich ein paar Stunden gibt, steht meist anders da als jemand, der Nachhilfe als regelmäßigen Nebenverdienst oder gar hauptberuflich betreibt. Achte zudem darauf, ob ein Zuverdienst neben Studium, Familienbeihilfe oder einer anderen Förderung Auswirkungen hat.
Diese Angaben sind nur eine allgemeine Orientierung, Stand 2026. Prüfe die aktuellen Werte und deine konkrete Situation unbedingt beim zuständigen Finanzamt oder bei einer Steuerberatung. So vermeidest du Überraschungen und kannst beruhigt unterrichten.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Ausbildung, um Nachhilfe zu geben?
Nein, eine formale Ausbildung oder ein Lehramtsstudium ist nicht erforderlich. Wichtig ist, dass du das Fach sicher beherrschst und verständlich erklären kannst. Ein guter Studiennachweis, ein Maturazeugnis oder ein Sprachzertifikat schaffen aber zusätzliches Vertrauen und erlauben höhere Stundensätze.
Welche Fächer bringen am meisten Schüler?
Am gefragtesten ist Mathematik, weil es fast jede Schullaufbahn begleitet und vielen schwerfällt. Stark nachgefragt sind außerdem Englisch und Deutsch sowie Physik und Chemie. Bei älteren Schülern kommen Rechnungswesen, Statistik und Programmieren dazu.
Wie viel kann ich pro Stunde verlangen?
Als Orientierung kannst du in Österreich je nach Fach, Niveau und Region meist 15 bis 30 Euro pro Stunde ansetzen, Stand 2026. Maturavorbereitung und Studienfächer liegen am oberen Ende, einfache Unterstufen-Nachhilfe eher darunter. In Städten sind die Sätze in der Regel höher.
Ist Online- oder Vor-Ort-Nachhilfe besser?
Beides hat Vorteile. Vor-Ort-Nachhilfe ist persönlicher und oft wirksamer bei jüngeren Kindern, online spart Wege und ist flexibler und gut für ältere Schüler und Sprachen. Viele kombinieren beides, lokal für die Nachbarschaft und online für den Rest.
Wie finde ich am schnellsten die ersten Schüler?
Am schnellsten geht es über eine hyperlokale Plattform. Auf Lokali gibst du ein kostenloses Angebot auf, das Familien aus deiner Umgebung über die Umkreissuche finden. Zusätzlich kannst du aktiv auf Gesuche von Eltern und Schülern antworten, statt nur zu warten.
Muss ich mein Nachhilfe-Einkommen versteuern?
Sobald du regelmäßig damit verdienst, kann das Einkommen steuerlich relevant werden. In Österreich gibt es Freigrenzen für geringe Zuverdienste, doch die genauen Beträge ändern sich. Prüfe deine konkrete Situation und die aktuellen Werte, Stand 2026, beim zuständigen Finanzamt oder bei einer Steuerberatung.
Du hast ein Fach, das du sicher beherrschst? Dann erstelle dir jetzt dein kostenloses Konto auf lokali.at und gib ein Angebot für deine Nachhilfe auf. Beschreibe Fach, Niveau, Stundensatz und ob du online oder vor Ort unterrichtest, und Schüler aus deiner Nähe finden dich über die Umkreissuche. So verwandelst du dein Wissen in einen flexiblen Nebenverdienst.
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