Lokali

Als Student Geld verdienen in Österreich: So geht's 2026

7 Min. Lesezeit

Als Student in Österreich verdienst du am unkompliziertesten Geld, indem du innerhalb der Geringfügigkeitsgrenze bleibst, dort musst du weder Sozialversicherung noch Lohnsteuer zahlen. Wer flexibel bleiben will, kombiniert einen kleinen Nebenjob mit gut bezahlter Nachhilfe oder lokalen Aufträgen und nutzt die Semesterferien für mehr Stunden.

Wichtig ist vor allem, dass du zwei Zahlen im Blick behältst: wie viel du pro Monat verdienen darfst, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden, und wie viel du pro Jahr verdienen darfst, ohne dass deine Eltern die Familienbeihilfe verlieren. Bleibst du darunter, bleibt dir vom Verdienten am meisten übrig.

In diesem Ratgeber bekommst du einen klaren Überblick: welche Jobs sich wirklich lohnen, welche Grenzen 2026 gelten und wie du über Lokali schnell bezahlte Hilfe in deiner Nähe findest, ganz ohne Bewerbungsmarathon.

Die zwei Grenzen, die wirklich zählen

Bevor du dich auf den ersten Job stürzt, solltest du zwei Begriffe verstehen. Die Geringfügigkeitsgrenze ist der monatliche Betrag, bis zu dem du nur unfallversichert bist und keine vollen Sozialversicherungsbeiträge zahlst. Bleibst du darunter, bleibt von deinem Verdienst fast alles bei dir. Achtung: Wenn du mehrere geringfügige Jobs gleichzeitig hast, werden diese zusammengerechnet, überschreitest du in Summe die Grenze, wirst du nachträglich voll versicherungspflichtig.

Die zweite Zahl ist die jährliche Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe. Verdienst du über das Jahr gerechnet mehr als diesen Betrag, kann die Familienbeihilfe gekürzt werden oder ganz wegfallen. Entscheidend ist hier das gesamte Kalenderjahr, nicht der einzelne Monat. Du kannst also in den Ferien mehr arbeiten, solange die Jahressumme passt.

Beide Grenzen werden regelmäßig an die Inflation angepasst. Stand 2026, prüfe die aktuellen Werte bitte immer bei der zuständigen Stelle, etwa ÖGK, AMS oder dem Finanzministerium (BMF). So vermeidest du böse Überraschungen bei der Beihilfe oder eine Nachzahlung.

Steuer: Wann zahlst du etwas, wann nicht?

Die gute Nachricht: Bis zu einer gewissen Jahresgrenze ist dein Einkommen in Österreich steuerfrei. Liegst du als Student mit deinem Gesamtverdienst darunter, fällt keine Lohnsteuer an. Wurde dir während des Jahres trotzdem Lohnsteuer abgezogen, kannst du sie dir über die Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt zurückholen.

Wer mehrere Jobs hatte oder nur ein paar Monate gearbeitet hat, profitiert besonders oft von dieser Rückerstattung, weil die Steuer monatlich so berechnet wird, als würdest du das ganze Jahr gleich viel verdienen. Eine Veranlagung lohnt sich daher fast immer. Die genauen Steuergrenzen ändern sich jährlich, Stand 2026 findest du die aktuellen Beträge beim BMF oder über FinanzOnline.

Welche Jobs sich für Studenten lohnen

Nicht jeder Nebenjob bringt gleich viel pro Stunde, und nicht jeder lässt sich gut mit dem Studium vereinbaren. Nachhilfe gehört zu den flexibelsten und bestbezahlten Optionen: Du gibst dein Wissen in einem Fach weiter, bestimmst deine Termine oft selbst und verdienst pro Stunde meist deutlich mehr als im Handel.

Gastronomie und Events bringen neben dem Stundenlohn oft Trinkgeld, sind aber an feste Schichten gebunden. Der Handel zahlt verlässlich, aber meist weniger pro Stunde. Studiennahe Jobs, etwa als studentische Hilfskraft an der Uni oder als Werkstudent in einem Unternehmen, sind ideal, wenn die Tätigkeit zu deinem Fach passt, weil du nebenbei Erfahrung für den Lebenslauf sammelst.

Eine oft unterschätzte Option sind lokale Dienstleistungen in deiner Nachbarschaft: Babysitten, Nachhilfe, Umzugshilfe, Gartenarbeit, Hundebetreuung, kleine Reparaturen oder Unterstützung am Computer. Diese Aufgaben kannst du dir flexibel einteilen und genau dann annehmen, wenn du Zeit hast. Genau hier kommt Lokali ins Spiel.

Mit Lokali in der Nähe verdienen

Auf Lokali findest du bezahlte Hilfe direkt in deiner Umgebung, ohne langwierige Bewerbungen. Du kannst selbst ein Angebot aufgeben und zum Beispiel Nachhilfe in Mathe, Umzugshilfe am Wochenende oder Unterstützung bei Computerproblemen anbieten. Nachbarn aus deiner Stadt sehen dein Angebot und melden sich direkt bei dir.

Genauso kannst du nach Gesuchen suchen: Menschen in deiner Nähe, die gerade Hilfe brauchen und bereit sind, dafür zu zahlen. Weil alles hyperlokal funktioniert, sparst du dir lange Anfahrten und verdienst Geld praktisch um die Ecke. Das macht Lokali zur perfekten Ergänzung zu einem geringfügigen Nebenjob, du füllst freie Zeitfenster genau dann, wenn es ins Studium passt.

Ein Konto bei Lokali ist kostenlos. Du legst dir ein Profil an, beschreibst kurz, was du kannst, und bist startklar. Achte trotzdem darauf, deine Einnahmen im Blick zu behalten, damit du innerhalb der Geringfügigkeits- und Zuverdienstgrenze bleibst.

Clever kombinieren: Modelle für mehr Verdienst

Wenn ein geringfügiger Job allein nicht reicht, lohnt sich eine Kombination. Beliebt ist der Mix aus einem fixen kleinen Nebenjob für ein verlässliches Grundeinkommen und flexiblen lokalen Aufträgen oder Nachhilfestunden obendrauf. So bleibst du planbar und kannst trotzdem nach oben skalieren, wenn du Zeit hast.

Die Semesterferien sind dein Joker: In den vorlesungsfreien Zeiten kannst du in der Regel Vollzeit arbeiten, ohne deinen Studentenstatus zu verlieren. Viele Studenten verdienen im Sommer den Großteil ihres Jahresbudgets und reduzieren während des Semesters wieder. Behalte dabei aber immer die Jahressumme im Auge, damit Familienbeihilfe und Steuerfreiheit erhalten bleiben.

Wer bereits im Hauptstudium ist und ein klares Berufsziel hat, sollte gezielt nach Werkstudenten- oder Hilfskraftstellen suchen, die zum späteren Job passen. Der Stundenlohn ist solide und die Erfahrung zahlt sich nach dem Abschluss doppelt aus.

Die häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest

Der teuerste Fehler ist, die Grenzen aus dem Blick zu verlieren. Wer mehrere geringfügige Jobs unbedacht kombiniert oder im Jahr zu viel verdient, riskiert eine Nachzahlung bei der Sozialversicherung oder den Verlust der Familienbeihilfe. Führe deshalb eine einfache Übersicht über deine monatlichen und jährlichen Einnahmen.

Finger weg von Schwarzarbeit. Ohne Anmeldung bist du nicht ordentlich versichert, und wenn etwas passiert, kann es richtig teuer werden, ganz abgesehen vom rechtlichen Risiko. Achte darauf, dass deine Tätigkeit korrekt angemeldet ist und du zumindest unfallversichert bist.

Und schließlich: Vergiss das Studium nicht. Ein Nebenjob soll dich finanzieren, nicht ausbremsen. Plane deine Stunden so, dass Prüfungsphasen frei bleiben, lokale und flexible Aufträge sind hier oft die bessere Wahl als starre Schichtpläne.

Häufige Fragen

Wie viel darf ich als Student verdienen, ohne Steuern zu zahlen?

Bis zu einer bestimmten Jahresgrenze ist dein Einkommen in Österreich steuerfrei. Bleibst du darunter, fällt keine Lohnsteuer an, und bereits abgezogene Steuer kannst du dir über die Arbeitnehmerveranlagung zurückholen. Die genauen Beträge ändern sich jährlich, Stand 2026 prüfst du sie am besten beim BMF oder über FinanzOnline.

Verliere ich die Familienbeihilfe, wenn ich arbeite?

Nur, wenn dein Jahresverdienst die Zuverdienstgrenze überschreitet. Entscheidend ist die Summe über das gesamte Kalenderjahr, nicht der einzelne Monat. Du darfst also in den Ferien mehr arbeiten, solange die Jahresgrenze eingehalten wird. Aktuelle Werte findest du beim zuständigen Amt, etwa beim Finanzamt.

Was passiert, wenn ich mehrere Minijobs habe?

Mehrere geringfügige Beschäftigungen werden zusammengerechnet. Überschreitest du in Summe die Geringfügigkeitsgrenze, wirst du voll sozialversicherungspflichtig und musst entsprechend Beiträge nachzahlen. Behalte deine Einnahmen daher monatlich im Blick und plane deine Jobs bewusst.

Welche Jobs lohnen sich für Studenten am meisten?

Nachhilfe ist meist am flexibelsten und gut bezahlt. Gastronomie bringt zusätzlich Trinkgeld, ist aber an Schichten gebunden. Werkstudenten- und Hilfskraftstellen lohnen sich besonders, wenn sie zum Studium passen. Lokale Dienstleistungen wie Babysitten oder Umzugshilfe lassen sich am besten frei einteilen.

Wie finde ich schnell einen bezahlten Job in meiner Nähe?

Auf Lokali gibst du kostenlos ein Angebot auf oder durchsuchst Gesuche von Menschen in deiner Umgebung, die Hilfe brauchen. Weil alles hyperlokal funktioniert, findest du bezahlte Aufträge direkt um die Ecke, ohne lange Bewerbungen. Das passt perfekt zu einem flexiblen Studentenalltag.

Du willst neben dem Studium flexibel Geld verdienen? Erstelle dir kostenlos ein Konto auf lokali.at, gib ein Angebot auf, zum Beispiel Nachhilfe, Babysitten oder Umzugshilfe, und finde bezahlte Aufträge direkt in deiner Nähe.

Jetzt kostenlos starten

Weitere Ratgeber