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Was kostet Gartenpflege in Österreich? Gärtner-Preise 2026

4 Min. Lesezeit

Was kostet ein Gärtner? Als Faustwerte für Österreich: Eine Gartenbaufirma verrechnet marktüblich 40 bis 60 Euro pro Stunde und Person, ein selbstständiger Gärtner 30 bis 45 Euro, eine private Gartenhilfe aus der Nachbarschaft 15 bis 25 Euro. Dazu kommen oft Anfahrt und die Entsorgung des Schnittguts.

Wir schlüsseln auf, was einzelne Arbeiten wie Heckenschnitt, Rasenpflege oder Baumschnitt kosten, welche Faktoren den Preis treiben und wie du die Pflege deines Gartens fair und legal organisierst, von der Firma bis zur helfenden Hand von nebenan.

Stundensätze: Firma, Gärtner oder Gartenhilfe

Bei der Gartenpflege gibt es drei Preisklassen, je nachdem, wen du beauftragst:

AnbieterMarktüblicher Stundensatz
Gartenbau- / Gartenpflegefirma40 bis 60 Euro pro Person
Selbstständiger Gärtner (EPU)30 bis 45 Euro
Private Gartenhilfe aus der Nachbarschaft15 bis 25 Euro
Zuschlag Maschineneinsatz (Häcksler, Vertikutierer)je nach Gerät 10 bis 30 Euro pro Einsatz
Entsorgung Grünschnitthäufig 20 bis 60 Euro pro Anhänger

Der große Unterschied liegt in Ausstattung und Verantwortung: Die Firma bringt Maschinen, Personal und Versicherung mit und übernimmt auch große Gärten in einem Durchgang. Die private Hilfe ist unschlagbar günstig für regelmäßige, einfache Arbeiten wie Rasenmähen, Unkraut jäten oder Gießen, arbeitet aber mit deinem Werkzeug.

Preise für typische Gartenarbeiten

Viele Arbeiten werden nicht pro Stunde, sondern pro Einheit oder pauschal angeboten. Diese Spannen sind marktüblich:

ArbeitMarktüblicher Preis
Rasenmähen (Einfamilienhaus-Garten)30 bis 60 Euro pro Termin
Vertikutieren inkl. Nachsaat2 bis 5 Euro pro m² Rasen
Heckenschnitt3 bis 8 Euro pro Laufmeter
Baumschnitt (kleiner Obstbaum)50 bis 150 Euro pro Baum
Baumschnitt (Großbaum mit Hebebühne)ab 300 Euro, stark objektabhängig
Frühjahrs- oder Herbstputz komplett150 bis 500 Euro je nach Gartengröße

Achtung bei Pauschalangeboten: Kläre immer, ob die Entsorgung des Schnittguts enthalten ist. Gerade beim Hecken- und Baumschnitt macht der Abtransport einen spürbaren Teil der Rechnung aus, ein Anhänger Grünschnitt kostet auf dem Recyclinghof Gebühren, und die Arbeitszeit fürs Verladen kommt dazu.

Was den Preis bestimmt

Erstens die Gartengröße und der Zustand: Ein gepflegter 300-m²-Garten mit klaren Wegen ist schnell gemacht. Ein verwilderter Garten, der zwei Jahre niemanden gesehen hat, ist ein Projekt, hier zahlst du fürs Aufholen. Regelmäßige Pflege ist deshalb am Ende fast immer günstiger als seltene Großeinsätze.

Zweitens Maschinen und Spezialwissen: Alles, was Motorsäge, Hebebühne oder Fachwissen über Gehölzschnitt braucht, kostet mehr, und das zu Recht. Baumschnitt in der Höhe ist gefährlich und gehört in geübte Hände, hier ist die Firma mit Versicherung ihr Geld wert.

Drittens Saison und Region: Im Frühjahr und Herbst sind Gärtner ausgebucht, wer flexibel terminisieren kann, verhandelt besser. Und wie überall gilt: In und um die Landeshauptstädte liegen die Sätze über dem Land, kurze Anfahrt spart bares Geld.

Regelmäßig oder einmalig: das richtige Modell

Für die laufende Pflege lohnt sich ein fixes Arrangement: alle ein bis zwei Wochen Rasen, ein bis zwei Mal im Jahr Hecke, Frühjahrs- und Herbstputz. Viele Gärtner und Gartenhilfen geben für regelmäßige Kunden bessere Konditionen, weil die Wege planbar sind, und dein Garten bleibt konstant in Form, statt teuer aufgeholt zu werden.

Einmaleinsätze passen für Projekte: der große Rückschnitt, die Gartenübernahme beim Einzug, das Vorzeigen vor dem Verkauf. Hol dir dafür zwei, drei Angebote mit klarem Leistungsumfang und Fixpreis, inklusive Entsorgung.

Eine gute Kombination für Sparfüchse: die schweren, seltenen Arbeiten (Baumschnitt, Vertikutieren) an den Profi geben und die laufende, einfache Pflege an eine verlässliche Gartenhilfe aus der Nachbarschaft. So bekommt jede Arbeit die richtige und günstigste Hand.

Beauftragst du eine Firma oder einen selbstständigen Gärtner, bekommst du eine Rechnung, fertig. Bei der privaten Gartenhilfe gilt: Für einfache, haushaltsnahe Tätigkeiten in Privathaushalten, und dazu zählen übliche Gartenarbeiten wie Rasenmähen oder Laubrechen, ist der Dienstleistungsscheck der einfachste legale Weg. Du kaufst die Schecks online oder in der Trafik, bezahlst deine Hilfe damit, und Unfallversicherung plus Verwaltung laufen automatisch.

Pro Auftraggeber gilt dabei die monatliche Geringfügigkeitsgrenze, 2026 sind das 551,10 Euro. Für eine wöchentliche Gartenhilfe von drei bis vier Stunden reicht das locker. Wie das Ganze im Detail funktioniert, erklärt unser Ratgeber zum Dienstleistungsscheck als Auftraggeber.

Der Vollständigkeit halber: Baumfällungen können je nach Gemeinde eine Genehmigung brauchen (Baumschutzverordnungen, besonders in Städten wie Wien). Ein seriöser Profi weist dich darauf hin, im Zweifel frag kurz bei deiner Gemeinde nach.

Gartenhilfe in deiner Nähe finden: mit Lokali

Gartenpflege ist ein Nachbarschaftsgeschäft: Kurze Anfahrt heißt kleiner Preis, und wer deinen Garten regelmäßig sieht, pflegt ihn besser. Auf Lokali gibst du kostenlos ein Gesuch auf, zum Beispiel: Gartenhilfe in Klosterneuburg gesucht, alle zwei Wochen Rasen und Beete, und Menschen sowie Betriebe aus deiner Umgebung melden sich direkt.

Du vereinbarst Umfang, Preis und Rhythmus ohne Vermittlungsgebühr dazwischen. Am Profil und im Chat bekommst du schnell ein Gefühl, wer zuverlässig ist, und für den Start empfiehlt sich ein Probetermin mit klarer Aufgabenliste.

Übrigens funktioniert es auch umgekehrt: Wer gern im Grünen arbeitet, kann mit Gartenarbeit gutes Geld dazuverdienen. Wie das geht, steht in unserem Ratgeber Mit Gartenarbeit Geld verdienen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Gärtner pro Stunde in Österreich?

Eine Gartenbaufirma verrechnet marktüblich 40 bis 60 Euro pro Stunde und Person, ein selbstständiger Gärtner 30 bis 45 Euro. Eine private Gartenhilfe für einfache Arbeiten kostet 15 bis 25 Euro pro Stunde. Dazu kommen oft Anfahrt und Entsorgung.

Was kostet ein Heckenschnitt?

Marktüblich sind 3 bis 8 Euro pro Laufmeter Hecke, abhängig von Höhe, Dicke und Zugänglichkeit. Der Abtransport des Schnittguts kostet extra, wenn er nicht ausdrücklich im Angebot enthalten ist.

Was kostet regelmäßiges Rasenmähen?

Für einen üblichen Einfamilienhaus-Garten sind 30 bis 60 Euro pro Termin marktüblich. Bei einer festen Vereinbarung alle ein bis zwei Wochen sind die Konditionen meist besser, und eine private Hilfe aus der Nachbarschaft ist die günstigste Variante.

Wie beschäftige ich eine private Gartenhilfe legal?

Für einfache, haushaltsnahe Gartenarbeiten in deinem Privathaushalt ist der Dienstleistungsscheck der einfachste Weg: online oder in der Trafik kaufen, damit bezahlen, Anmeldung und Unfallversicherung laufen automatisch. Pro Auftraggeber gilt die Geringfügigkeitsgrenze von 551,10 Euro im Monat (2026).

Firma oder private Gartenhilfe: was ist besser?

Beides hat seinen Platz: Maschinenarbeiten, Baumschnitt in der Höhe und Großprojekte gehören zur versicherten Firma. Laufende, einfache Pflege wie Mähen, Jäten und Gießen erledigt eine verlässliche private Hilfe deutlich günstiger. Die Kombination aus beidem ist oft die klügste Lösung.

Wo finde ich eine Gartenhilfe in meiner Nähe?

Auf Lokali gibst du kostenlos ein Gesuch mit Ort, Aufgaben und gewünschtem Rhythmus auf. Gärtner und private Gartenhilfen aus deiner Umgebung antworten direkt, und ihr vereinbart Preis und Termine ohne Vermittlungsgebühr.

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